Dosiertechnik für Schmierstoffe2018-11-21T12:45:57+00:00

Als Partner der SOMA GmbH (D) für das Gebiet Schweiz bieten wir Ihnen einzigartige Produkte im Bereich Dosiertechnik für industrielle Schmierstoffe, Montageautomation und Prüfautomation.  Wir liefern einzelne Komponenten, entwickeln und bauen Baugruppen oder komplette Fertigungslinien für die Montage und Prüfung von mechanischen, elektrischen oder elektronischen Bauteilen. Da wir praktisch alles aus einer Hand bieten, haben unsere Kunden nur einen Ansprechspartner, eine Schnittstelle und einen Partner der ihnen langfristig und kompetent zur Seite steht.

IDV Impulsdosierventil

Das patentierte Dosierventil ist das Ergebnis mehrjähriger Erfahrung in der Entwicklung und Produktion von Komponenten im Bereich der volumetrischen Schmierstoff-Dosierung. Überall dort, wo Schmierstoff-Mengen positionsgenau und mit einem präzisen Volumen dosiert werden müssen, ist das IDV – Impulsdosierventil in seinem Element.

Angesteuert mit Hilfe eines monostabilen Schnellschalt-Pneumatikventils bei einem Systemdruck von 5 – 6 bar werden bis zu 20 punktförmige Dosierungen pro Sekunde erreicht. Unterschiedliche Dosiervolumina sind daher durch entsprechende Anzahl von Ansteuerungen mit nur einem IDV ohne nennenswerten Zeitverlust möglich.

Bestandteile Impulsdosierventil

  • Ventilpatrone
  • Ventilanschlussblock
  • Düsenadapter
  • Wechseldüse

Zubehör für die Anpassung

  • Ventilpatronen mit unterschiedlichem Dosierkolben-Durchmesser für Dosiervolumina von 0,3 mm³ – 40 mm³
  • Standardisierte Wechseldüsen mit Düsendurchmessern von 0,4 mm – 1,5 mm oder blasluftunterstützte Dosierdüsen
  • Regelbare Ventilheizung zur Verbesserung der Fließeigenschaften und Vermeidung von Umgebungstemperatureinflüssen

Kombination von Zubehör durch Bauskastenprinzip

Das Prinzip des Baukastens erlaubt durch Kombination unterschiedlich dimensionierter Einzelkomponenten in Verbindung mit optional erhältlichem Zubehör die bestmögliche Anpassung an die spezifischen Schmierstoffeigenschaften und Dosiervorgaben.

Die Vorteile auf einen Blick

  • Berührungslose Dosiermethode
  • Einsatzmöglichkeit in automatisierten Handlingssystemen durch kleine Bauform und Lageunabhängigkeit
  • Hohe Prozesssicherheit
  • Geringer Mediumvordruck zur Vermeidung von Schmierstoffentmischung
  • Hohe Dosiergeschwindigkeit

Funktionsprinzip des IDV

Das zu dosierende Medium wird dem IDV mit einem statischen Druck von 3 –6 bar über den Ventilanschlussblock zugeführt, wobei ein Rückschlagventil in der Dosierkammer des Ventils ein unkontrolliertes Austreten verhindert. Angesteuert von einem Schnellschaltventil wird der Dosierkolben in der Ventilpatrone schlagartig mit Druck beaufschlagt und taucht mit hoher Geschwindigkeit spielfrei in die Dosierkammer ein. Die dort eingespannte Schmierstoffsäule wird in Richtung Dosierdüse getrieben und öffnet das Rückschlagventil.
Der mit großer Kraft erfolgende impulsartige Verdrängerhub führt dazu, dass der Schmierstoff mit hoher kinetischer Energie und entsprechend hoher Fließgeschwindigkeit an der Düse austritt und mit dem abrupten Stoppen des Dosierkolbens am verstellbaren Endanschlag definiert abreißt und so einen zielgenauen Schmierstoffauftrag erreicht. Das Dosiervolumen kann manuell über den drehbaren Ventilzylinder eingestellt werden, der den Hub des Dosierkolbens begrenzt.
Download IDV Impulsdosierventil Produktbroschüre (PDF; 257 KB)

VDV – Volumendosierventil

Mit SOMA VDV Volumendosierventil Schmierstoffe mit konstantem Volumen dosieren: prozesssicher, volumetrisch und reproduzierbar.

Das SOMA Volumendosierventil – VDV ist für den Einsatz in Dosierprozessen entwickelt worden, bei denen die wiederholgenaue, kontaktbehaftete Dosierung präziser Dosiervolumina – unabhängig von Förderdruckschwankungen und der Viskosität des zu dosierenden Schmierstoffes – im Fokus stehen.

Als Baukastenventil in Patronenform für die Dosierung niedrig- bis hochviskoser Medien konstruiert, kommt das VDV für ein weites Schmierstoffspektrum, bis hin zu Festschmierstoffen, zum Einsatz. Darüber hinaus ist das VDV mit unterschiedlichen Ventilgehäusen zu einer Dosierstation mit zentraler Mediumzuführung kombinierbar.

Die Vorteile auf einen Blick

  • Stufenlos einstellbares, reproduzierbar konstantes Dosiervolumen
  • Hohe Prozesssicherheit
  • Geringer Mediumvordruck zur Vermeidung von Schmierstoffentmischung
  • Möglichkeit der Dosierung von Festschmierstoffen
  • Kombinierbarkeit zu kompletten Dosierstationen mit zentraler Mediumversorgung

Das VDV-Funktionsprinzip

Das zu dosierende Medium wird mit einem Förderdruck von 3 – 6 bar über den Ventilanschlussblock in die Dosierkammer gefördert. Ein im Ausgang der VDV-Dosierkammer integriertes, staudruckentlastetes Rückschlag-Sitzventil verhindert ein unkontrolliertes Austreten des Dosiermediums bis zu einem Druck von 6 bar. Das Dosiervolumen kann manuell über den drehbaren Ventilzylinder, der den Hub des Dosierkolbens begrenzt, stufenlos eingestellt werden.

Angesteuert mit Hilfe eines monostabilen 3 /2-Wegeventils, wird der Dosierkolben in der Ventilpatrone mit Druck beaufschlagt und bewirkt damit das spielfreie Eintauchen des federrückgestellten Dosierstößels in die Dosierkammer.

Sensierter Dosierprozess

Um den Dosierprozess innerhalb hochautomatisierter Anlagen überwachen zu können, verfügt das SOMA VDV Volumendosierventil über die Möglichkeit, den Dosierhub über die Bewegung des Rückschlagsitzventils sensorisch zu überwachen.

Technische Daten

  • Eingangsdruck des Mediums: Pmax = 6 bar
  • Druckluftversorgung: P = 3 – 6 bar
  • Dosiervolumen: V = 5 – 235 mm3 / Hub
  • Dosierfrequenz: fmax = 2 Hz
Download VDV Produktbroschüre (PDF; 377 KB)

RDS – Rotationsdosiersystem

Mit dem SOMA RDS Rotationssymmetrische Produkte intelligent befetten: parametrierbar, volumetrisch und berührungslos.

Rotationssymmetrische Komponenten sind wesentliche Bestandteile vieler Produkte und kommen daher in nahezu allen industriellen Bereichen zum Einsatz. Vielen rotationssymmetrischen Anwendungen gemeinsam ist ein durch Reibung erzeugter Verschleiß, der über eine gezielte Platzierung geeigneter Schmierstoffe mit einem definierten Volumen signifikant reduziert werden kann.

  • RDS-Features auf einen Blick
  • Stufenlos einstellbares, reproduzierbar konstantes Dosiervolumen
  • Winkelgenaue, berührungslose Dosierung
  • Parametrierbare Anzahl von Dosierimpulsen pro Dosiersequenz
  • („On Hold”-Methode) zur gezielten Variation des Dosiervolumens
  • Prozesssicherheit durch integrierte Dosierkolbenhubabfrage
  • Manuelle oder automatische Auswahl von sieben (7) unterschiedlichen, parametrierbaren Dosierabläufen
  • Optional: Ventilheizung mit Temperaturregler zur Verbesserung der Dosierfähigkeit viskoser Schmierstoffe
  • Möglichkeit einer umlaufenden Dosierung am Innen- und Außendurchmesser mittels spezifischer Dosiernadeln

Das SOMA Impulsdosierventil als Basis des Rotationsdosiersystems

Das SOMA RDS-Rotationsdosiersystem bietet ein Höchstmaß an Flexibilität bei der vollautomatischen Schmierstoffdosierung für rotationssymmetrische Produkte – parametrierbar, volumetrisch und berührungslos.

Basierend auf dem Einsatz des bewährten SOMA Impulsdosierventils IDV, erlaubt das SOMA Rotationsdosiersystem (RDS) in Verbindung mit einer mittels Hohlwellenschrittmotor angetriebenen Dosierdüse die winkelgenaue und berührungslose Dosierung einstellbarer und konstanter Schmierstoffvolumina.

Parametrieren mit RDS-Control

Mit Hilfe einer speziell auf die Anforderungen an ein Rotationsdosiersystem entwickelten Parametriersoftware, RDS-Control, lassen sich die Dosierabläufe im Handumdrehen erstellen und in die Dosiersteuerung laden. Ausgewählt und gestartet werden die Abläufe mit Hilfe eines Wahlschalters oder automatisch durch ein übergeordnetes Steuerungssystem.

Für ein Maximum an Flexibilität lassen sich pro Dosierablauf 16 verschiedene Dosiersequenzen anlegen, die zur Kontrolle von RDS-Control visualisiert werden. Für jede Dosiersequenz lässt sich zudem bestimmen, ob während der Drehung, „On The Fly”-Methode, dosiert werden oder für höchste Genauigkeitsanforderungen zuvor angehalten werden soll, „On Hold”-Methode.
Der RDS-Controller
Alle Komponenten, die zum Betrieb des RDS erforderlich sind, wie z. B. der Schrittmotor-Controller, die Spannungsversorgung, der optionale Heizungsregler und das digitale Interface zu einer übergeordneten Anlagensteuerung, sind in einem kompakten, industriegerechten Gehäuse angeordnet. Der RDS-Controller eignet sich somit gleichermaßen für die Montage in Prozesszellen wie auch als Tischgerät an halbautomatischen Arbeitsplätzen.

Technische Daten

  • Eingangsdruck des Mediums: Pmax = 15 bar
  • Druckluftversorgung: P = 3 – 6 bar
  • Spannungsversorgung: 230V AC, 50 – 60 Hz
  • Dosiervolumen: V = 2 – 40 mm3 / Dosierimpuls
  • Dosierfrequenz: fmax = 20 Hz
  • Abmessungen: 80 mm x 100 mm x 250 mm (B x H x T)
Download RDS Produktbroschüre (PDF; 381 KB)

FHS – Fetthandlingsystem

Mit dem SOMA Fetthandlingsystem (FHS) Dosiervorrichtungen mit Industriefetten versorgen: prozesssicher, sauber und wirtschaftlich.

Das patentierte Fetthandlingsystem FHS von SOMA besteht aus wechselbaren Fettspeicher-­Behältern, einer zentralen Beladestation und beliebig vielen dezentralen Entladestationen.

Als wirtschaftliche Alternative zur herkömmlichen Fettversorgung von Dosiervorrichtungen bietet es ein neuartiges Versorgungskonzept mit zahlreichen logistischen und technischen Vorteilen:

  • Geschlossenes System vs. offene Fettgebinde verhindert Fettverunreinigung und -verschleppung
  • Kompakte Entladestationen ersetzen Fasspumpen und Fettgebinde am Arbeitsplatz
  • Konstanter Materialdruck vor den Dosierventilen garantiert wiederholgenaue Dosiermengen
  • Reduzierung der zu entsorgenden Restmengen und Anzahl der Fettgebinde
  • Wechsel der Fettspeicherbehälter ohne Anlagenstillstand möglich

Zentrale Beladestation im Fetthandlingsystem

Angeschlossen an eine Fass- oder Gebindepumpe, sorgt die zentrale Fetthandlingsystem-Beladestation für das automatische Befüllen der handlichen und wechselbaren Fettspeicherbehälter.

Mechanische Kodierungen an den Speicher­behältern sowie der Beladestation stellen sicher, dass keine bereits für andere Fette verwendete und entsprechend kodierte Speicher beladen werden können.

Eine integrierte Steuerung überwacht mittels Füllstandssensoren den automatischen Beladungsvorgang im Fetthandlingsystem und bildet zudem die Schnittstelle zu übergeordneten Steuerungs- und Leitsystemen.

Fettspeicherbehälter im Fetthandlingsystem

Die aus Aluminium hergestellten Fettspeicherbehälter sind einfach zu transportieren und werden in der Beladestation bzw. in den Entladestationen über automa­tische Kupplungen für die Druckluft- und Fettversorgung adaptiert.

Ein im Kolben integrierter Magnetring erlaubt es dem patentierten SOMA Fetthandlingsystem (FHS) zu jeder Zeit eine Füllstandserkennung und somit planbare Wechselintervalle.

Dezentrale Entladestation am Arbeitsplatz

Die konstruktiv nahezu identisch zu der Beladestation aufgebauten Entladestationen werden in unmittelbarer Nähe der Dosiervorrichtungen montiert und erlauben einen schnellen und prozesssicheren Wechsel der kodierten Fettspeicherbehälter.

Technische Daten

  • Nutzinhalt je Behälter: 3,0 l
  • Leergewicht: 7,5 kg
  • Druckluft max.: 8,0 bar
  • Fettdruck max.: 10,0 bar
  • Spannungsversorgung: 230 V
Download FHS Produktbroschüre (PDF; 426 KB)